Visible Mending und Upcycling
Die Kleiderindustrie wächst gigantisch schnell und mit ihr der Abfallberg an Kleidern. Kleider sollten aber keine Wegwerfware sein. Hier zeigen wir dir, was du alles machen kannst, um deine Kleider als Ressource zu nutzen und im Kreislauf zu behalten.
Visible Mending
Kleider, die nicht mehr passen oder kaputt sind, müssen nicht unbedingt weggeworfen werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sie zu recyclen. Entweder du legst selber Hand an und verschönerst mit Visual Mending das Kleidungsstück oder gibst es einem Profi zur Reparatur. Unflickbare Kleider kannst du zu Hause noch als Putzlappen verwenden. Auf Youtube oder auf Social Media findest du wunderschöne Beispiele!
Upcycling
Bist du aus deinen Kleider rausgewachsen, passen sie nicht zum Trend oder einfach nicht mehr zu deinem Stil? Lange, kaputte Hosen lassen sich mit einem einfachen Schnitt in Sommershorts verwandeln, ein Hemd mit langen Ärmeln lässt sich in eine Kurzarmbluse umwandeln, etc.
Je besser du nähen kannst, desto mehr Möglichkeiten hast du! Betrachtest du Altkleidung als Ressource, kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen und ganz neue Kreationen erschaffen. Designer:innen wie Rafael Kouto, Kevin Germanier, Marine Serre, NCCFN, Christopher Raeburn, Ahluwalia, Yves Conner und viele andere kreative Köpfen zeigen, dass - von Avantgarde bis zu Streetstyle - alles möglich ist mit Upcycling.
Vergiss nicht, deine alten-neuen Teile mit Stolz zu präsentieren und auf deine Kreationen aufmerksam zu machen. Poste deine Outfits auf Pinterest, Instagram oder wo auch immer…. Vergiss den Hashtag #fashionrevolution_ch #whomademyclothes und #lovedclotheslast nicht! So inspiriest du deine Mitmenschen, es dir gleich zu tun!
Eine Auswahl von Adressen für Kurse und Umsetzung deiner Projektidee
In Zürich: No-Sweatshop / Social Fabric / Pom-Pon / Dynamo Zürich
In Bern: Wirkerei Viktoria / BAZAAR58 / Atelier Goldfaden
In Luzern: People’s Factory
In Winterthur: Textilwerk
In Genf: Fablab / L’Upclyclerie
In Chur: Kulturpunkt